
2 Wochen Schnuppertour
"Goldrausch" + Fischen und Traumlandschaften
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1. Tag Dienstag
Abflug von Frankfurt ca. 11 Uhr am Vormittag nach Whitehorse 9 bis 10 Stunden Flug, durch die Zeitverschiebung (auch 10 Std.) kommen Sie zur selben Zeit um 11 Uhr am Vormittag in Whitehorse an. Wir holen Sie direkt vom Flughafen ab und bringen Sie zur Vermietstation, wo sie die Wohnmobile (RV's) übernehmen.
Danach Einkauf der notwendigen Lebensmittel, eventuell der Fischerkarten. Wir fahren vorbei an der am Yukonufer liegenden SS Klondike, einem sehr gut restaurierten Raddampfer aus der Goldgräberzeit, zur Fischleiter um einen ersten Eindruck vom Yukon zu erhalten.
Wir campieren auf einem schönen Campingplatz in Takhini Hot Springs, wo sie genügend Zeit haben ihre Sachen zu verstauen und sich auf die nächste Zeit einzustimmen. Ein Bad in den heißen Quellen entspannt ungemein und sie werden nach dem Abendessen schlafen wie ein Murmeltier.
Flug über Grönland Landung der Condor in Whitehorse
Whitehorse Die SS-Klondike
an der Fischleiter Takhini Hot-Springs
2. Tag Mittwoch
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg, das Land zu erkunden - zu erleben. Es geht in Richtung Skagway, vorbei am Emmerald Lake, zur "kleinsten Wüste der Welt" kurz vor Carcross, weiter in die "Stadt" hinein, der Lake Bennett. Der alte Bahnhof, und das Hotel (erbaut 1898), sowie einige Relikte aus vergangenen Zeiten lassen uns erahnen wie es in dieser Zeit zugegangen sein mag. Fischen am Fluss möglich, sehr gut! auf Äschen und Seeforellen.
Unterwegs finden wir einige Bäckereien auch mit den bekannten cinnamon buns (Zimtrollen). Entlang dem "windy Arm des Tagish Lake durch eine traumhafte Landschaft, weiter (nach Britisch Kolumbien) zum Tutshi Lake, hier gab es Silberbergbau, Reste sieht man bei der "Venus Milt", kommen wir nach Fraser (kanadische Grenzstation) und fahren einige Kilometer weiter zum amerikanischen Zoll wo einigen Einreiseformalitäten zu erledigen sind. Die Zöllner sich alle lieb und sehr hilfsbereit. Die Fluss- und Seenplatte ist hinter uns und wir sind im Küstengebirge. Der White Pass und die Landschaft durch die wir fahren lässt uns erahnen welche Strapazen 1897 auf die Glücksritter zukamen.
Auf der gegenüberliegenden Talseite die Eisenbahn, bei guter Sicht sieht man die ersten Gletscher. Skagway, wir suchen unseren Campingplatz direkt am Hafen, 3 Minuten Gehzeit in die Stadt. Am späten Nachmittag und Abend erkunden wir die alte Goldgräberstadt.
Der Emmerald Lake Die kleinste Wüste der Welt bei Carcoss
Der Lake Bennett Die Stadt Carcross
Der Tagish Lake Die Venus Milt
Skagway
3. Tag Donnerstag
Ein Tag für alles, wir bleiben in Skagway. Möglich sind:
- verschiedene mehrstündige Ausflüge mit der White Pass + Yukon Eisenbahn
- Ausflüge mit der Schnellfähre nach Haines und zurück
- Ein Ausflug mit mir in die 2. Goldgräberstadt "Deya" am Anfang des Chilkoot Trails, eine Dregde. Der alte Waldfriedhof und vieles mehr
- oder ein Flug mit dem Helikopter in die Gletscherberge des Küstengebirges.
Skagway - Bahnhof Skagway in der Stadt
Die Fähre im Hafen Der Beginn des Chilkoot Trails
Die Reste von Dyea Reste der alten Landungsbrücke in Dyea
4. Tag Freitag
Wir verlassen Skagway und fahren zurück. Bei Carcross biegen wir ab Richtung Tagish, danach bei Jack's Corner zurück auf den Alaska Highway am Wolf Creek Campground entzünden wir unser Lagerfeuer. Übrigens im Wolf Creek laichen im August die Königslachse.
5. Tag Samstag
Wieder vorbei an Whitehorse, ein kleiner Abstecher ins Yukon Transportation's Museum am Flughafen. Wir ergänzen unsere Vorräte und biegen hinter Whitehorse rechts auf den Klondike Highway. Am Lake Laberge besuchen wir Mom's Bakery (herrliches Gebäck und Brot) und fahren weiter vorbei an unzähligen Seen und Bächen durch die "Konglomerat Berge" eine für diese Gegend ungewöhnliche Gebirgsformation.
Carmacks (in jener Zeit eine bedeutende Zwischenstation für die Raddampfer) nach der Brücke über den Yukon biegen wir ab, auf den Campell Highway. Das Tal des Yukon, gigantische Landschaften. Nach ca. 50 km biegen wir eine kleine Straße links an Richtung Frenchman- und Tatchun Lake. Die Fahrt geht durch borealen Nadelwald. An beiden Seen können wir unser Abendessen erangeln, hauptsächlich Hechte, aber auch - zur richtigen Zeit - Lachse. Übernachtung.
Mom's Bakery der Yukon als Lake Laberge
Das Tal des Yukon nach Carmarcks Der Tatchun Lake
ein Campingplatz im Wald Unser Abendessen - Hechte
6. Tag Sonntag
Zurück auf den Highway ein kleines Stück links zu den Five-Finger Rapids den 4 Inseln im Yukon an denen die Raddampfer mit Seilen durchgezogen wurden. Die nächste Station ist Minto, eine Station am Yukon an der die Schiffe mit Feuerholz versorgt wurden.
Auch im Yukon können wir überall fischen.
Vorbei an Pelly Crossing, über den Pelly River danach Stewart Crossing. Nach der Brücke über den Stewart River fahren wir auf den "Silver Trail" nach Mayo. Das gesamte Tal ist eine Schutzzone für Elche, die hier ihre Jungen zur Welt bringen. Wir besichtigen die Stadt direkt am Stewart River, ein liebes kleines Museum. Hier ging es um Gold, aber hauptsächlich um Silber und dessen Transport. Übernachtung in Mayo. Fischerei im Mayo River auf Hecht, Äschen und Lachse.
Yukon, Five Finger Rapids Holzladestelle in Minto
Der Yukon bei Minto Ein Elch Junges
in Mayo Das Museum in Mayo
7. Tag Montag
Eine kleine Rundreise am Silver Trail nach Elsa, der damals größten Silbermine Amerikas. Elsa war lange Jahre verlassen, heute wird wieder geforscht. Ein Blick in das Tal zeigt uns die neuen Explorationsgebiete. Vorbei an vielen kleinen alten Stollen kommen wir nach Keno. Eine richtig alte Bergbausiedlung, ringsum auf den Bergen sieht man überall alte und neue Minen. Ein liebes Museum, auch im Freien, und ein lieber Saloon.
Die Rückfahrt erfolgt am "original Silvertrail". Die Baumstämme die für den Straßenbau eingebaut wurden sieht man immer noch. Hier wurde das Erz zuerst mit Pferden, dann mit Lastwagen nach Mayo gebracht wo es auf Raddampfer verladen wurde, die Reise ging den Stewart River abwärts zur Einmündung in den Yukon, dort stromauf bis Whitehorse, mit der Bahn nach Skagway und auf Schiffen in die Staaten. Es ist auch ein gutes Gebiet für Tierbeobachtungen, Schwarzbären und Elche sind in großer Anzahl in diesem Gebiet. Übernachtung wieder in Mayo.
Elsa - die Silberstadt am Silbertrail
einer der ersten Stollen in Keno
8. Tag Dienstag
Die Fahrt geht zurück durch das Tal der Elche, an der Kreuzung rechts auf den Klondike Highway. Die Moose Creek Lodge ein uriges älteres Rasthaus mit einer uralten Tankstelle, über einige große Flüsse, alles Zuflüsse des Yukon kommen wir zur Abzweigung des Dempster Highway nach Inuvik.
Nur für die im Vorhinein gebuchten Gruppenreisen wird diese Tour nach Inuvik gefahren. Hin und retour sind es ca. 1500 km, also mindestens 5 Tage. Es bedingt eine Sondergenehmigung der Vermietstationen der RV's. Wir sehen das erste Mal den Klondike, den Goldfluss schlechthin, aber auch ein exzellentes Äschenrevier. Wir sind im Gebiet der Goldfelder, vorbei am Hunker Creek, an den Camps am Bear Creek, dem Bonanza Creek kommen wir nach Dawson City. Wir sind angekommen. Nachdem wir unsere Autos am Campingplatz mitten in der Stadt abgestellt haben kann die Stadt erkundet werden. Wir übernachten hier 2 Nächte.
Abendprogramme:
· eventuell ein Abendessen bei "Klondike Kate's
· Diamond Tooth Gerties Gambling Hall und Saloon und ....
· oder in urige Saloons wo wir neben Touristen auch noch richtige Goldschürfer treffen können.
die Landschaft vor Dawson City Dawson City
Das Casino in Dawson City Klondike Kates Restaurant
9. Tag Mittwoch - Dawson City
Es gibt Programme für jeden.
- Stadtführung: vom originalen Postamt erbaut 1901 durch die alten Gebäude zum City Museum, die Hütten von Jack London und Steward Service. Besichtigungen des Raddampfers "SS Keno" der von 1922 bis 1960 im Dienst war, und, und, und. Eventuell auf der gegenüberliegenden Flussseite zum Friedhof der Raddampfer, oder auf den Midnight Dome.
- Tour zu den alten und neuen Goldfeldern und zum Goldwaschen. Am Bonanza Creek der Discovery Claim, die Dredge Nr. 4, dazwischen die neue Claims. Weiter zum alten Camp am Bear Creek und zu neuen Abbaustellen am Hunker Creek.
- Fischen auf Äschen im Klondike, und im kleinen Klondike. Ein auch exzellentes
Fliegenrevier.
- Es gibt auch einen schönen Golfplatz, übrigens auch in Whitehorse.
- Eine Bootstour am Yukon nach "Eagle" und wieder retour.
- oder Rundflüge mit dem Helikopter oder kleineren Flugzeugen.
- oder auch mehrtägige Ausflüge (mit Flug und Übernachtung) in Inuvik.
Übernachtung in Dawson City. Es gibt auch genügend Geschäfte um unsere Kühlschränke aufzufüllen und Geschenke einzukaufen.
Die Vorstellungen im Casino Vorstellungen im Casino
Dregde No. 4 Neue Goldfelder
Ausflugfahrten am Yukon von Dawson nach Eagle Ausflugfahrten am Yukon von Dawson nach Eagle
Ein Heli bei Dawson Fischen am kleinen Klondike
10. Tag Donnerstag
Mit der Fähre über den Yukon, der "Top of the world Highway" erwartet uns. Ein Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Ein landschaftliches Erlebnis der Extraklasse. Der Weg führt uns stetig aufwärts weit über die Baumgrenze durch eine hügelige Landschaft. Sie können den Straßenverlauf 20, 30 km weit sehen. Links im Tal des Sixtymile River viele neue Goldgräber. Durch die Tundra kommen wir zur Grenzstation Poker Creek (hat übrigens 2 Einwohner) zwischen Alaska und Kanada (hier heißt die Station Little Gold Creek).
Danach "Boundary" weiter nach "Jack Wade" unzählige Claim's, alte und neue, und die alte Dredge. Wir kommen nach Chicken, eine schön restaurierte Dredge, Saloon, und.... Naja, 14 Einwohner, mehr hat die Stadt nicht. Wunderbare Flüsse, Traumlandschaft. Hier nennt man den Highway "Taylor Highway". Langsam geht es abwärts, wir sehen das riesige Tal des Tanana River. Bei "Tetlin Junction" treffen wir wieder auf den Alaska Highway und fahren nach "Tok".
Tok ist die Hauptstadt der Schlittenhunde.
- Es können Besichtigungen der Hundezuchten und Ausfahrten organisiert werden.
- aber auch schöne Fischerei am Little- und Tok River.
Übernachtung in Tok.
Die Fähre über den Yukon Am Top of the World Highway
Am Top of the World Highway Die Grenzstation
Wir sind in Alaska Die Dredge in Chicken
Chicken die Stadt Hundezucht in Tok
Unser Campinplatz in Tok Der "kleine" Tokriver
11. Tag Freitag
Die Fahrt geht ein kleines Stück zurück, aber dann weiter am Alaska Highway im Tal des Tanana River. Vorbei an"Northway" kommen wir nach "Port Alcan" der amerikanischen Grenzstation. Weiter über ein Hochplateau nach "Beaver Creek", der kanadischen Grenze. Wir haben den 141. Längengrad passiert, die Grenze beider Staaten. Eine 6 Meter breite 1000 km lange Schneise die in den Wald geschlagen wurde. Hier in Beaver Creek wurde am 28. Oktober 1942 die letzte Lücke im Alaska Highway geschlossen.
Wir kommen in das Gebiet des "Kluane Nationalparks", in "Burwash Landing" sehen wir die größte Goldwaschpfanne der Welt, und viele gut erhaltene Häuser, Übernachtung am Kluane-See, im Rücken die Gletscherberge der St. Elias Mountains. Wir sind im Grizzly-Gebiet.
Das Tal des Tanana River Das Visitorcenter bei Tetlin
Wir sind wieder im Yukon Die Grenze zwischen Kanada und Alaksa
Unsere Fahrt unendliche Landschaften
Die St. Elias Mountains mit dem Mount Logan die größte Goldwaschpfanne
in Burwash Landing der Kluane Lake
12. Tag Samstag
In den Berghängen kann man große Dallschafherden beobachten. Die Fahrt geht entlang dem Kluane See nach "Silver City" einer alten Geisterstadt, weiter nach "Haines Junction", dann Richtung Whitehorse. In "Champagne" einem alten noch gut bewohnten Indianerdorf besichtigen wir den Friedhof mit unzähligen "Geisterhäuschen" Wir biegen danach rechts ab zum Kusawa Lake, entlang dem Takhini River zum Campingplatz für diese Nacht. Am Lagerfeuer wird gekocht.
in Champagne Geisterhäuschen
Am Takhini River
13. Tag Sonntag
Ein ruhiger Tag am Takhini River in der schönsten Landschaft die ich kenne. Fischen, wandern, relaxen, aber auch Kanufahrten sind möglich.
Am Takhini River Am Takhini River
14. Tag Montag
Nach dem Frühstück geht es nach Whitehorse, zum Einkaufen und Bummeln oder:
Eine Fahrt mit dem Trolly entlang dem Yukon, ein Holzhaushochhaus (immerhin 3 Stockwerke) Besichtigung des Raddampfers SS Klondike, einen Ausflug zum "Miles Canyon", einen Rundflug mit den Fliegern von Walter Röhrl (dem ehemaligen Rallyfahrer) was das Herz begehrt ist möglich.Am späten Nachmittag fahren wir nach Takhini Hot Springs. Unser letztes Lagerfeuer auf dieser Reise.
Die Landschaft vor Whitehorse Whitehorse und der Yukon
das Holzhochhaus Yukon, der Miles Canyon
15. Tag Dienstag
Dach dem Frühstück packen wir die Koffer, die Fahrt geht nur kurz nach Whitehorse, wo wir die Wohnwagen zurückgeben. Wir bringen Sie zum Flughafen, wo sie zu Mittag Richtung Heimat abfliegen.
Ihr Begleiter
16. Tag Mittwoch
Vormittag Ankunft in Frankfurt. 2 Wochen sind zu Ende, Sie haben einen kleinen Eindruck erhalten, wie groß und schön dieses Land ist. Wir hoffen, dass sie es zwar verlassen, aber lieben, und das es uns ein klein wenig möglich war Ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis zu gestalten.